EVENTS – Flamenco-Live-Events, Aufführungen, spanische Fiestas & mehr

Ausgestreckte Hand einer Flamencotänzerin wie im Feuer/Color-Foto by Boris de Bonn

Flamenco-Events aus der jüngeren Vergangenheit

Eine weitere Auswahl jüngst vergangener Flamenco-Events im Tanzstudio La Fragua und andernorts finden Sie im

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Review: Flamenco-Festival Düsseldorf 2018 – tanzhaus nrw

Das Düsseldorfer tanzhaus nrw in der Erkrather Straße war erneut Schauplatz sowie Austragungsort für ein einzigartiges Flamenco-Event in Deutschland. Wie gewohnt, hielt das renomierte Festival ein breitgefächertes, mehrtägiges Programm bereit.

Flamenco-Tänzerin Olga Pericet gastiert beim Flamenco-Festival 2018 im tanzhaus nrw/Color-Foto by Boris de Bonn
Olga Pericet 2012 im tanzhaus nrw / Zur Vergrößerung anklicken!

Termin: 23.03.– 02.04.18

So wie seit vielen Jahren, fand auch dieses Jahr um Ostern das über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannte Düsseldorfer Flamenco-Festival statt. Das traditionsreiche Event war erneut Anziehungspunkt für alle, die sich für die Kunst und Kultur des Flamenco interessieren, ihr nachgehen, sie aktiv ausüben oder auch leben.

Dorothee Schackow konnte als langjährig erfahrene Festival-Managerin wieder ein vielschichtiges wie vielversprechendes Programm präsentieren. Die offizielle Programmankündigung lautete:

„Das Festival […] versteht sich als Schaufenster ästhetischer Positionen des aktuellen Flamenco.“

Das Programm mache „die Gegenwärtigkeit des Flamenco als Tanz und Musikkultur sichtbar.“

Kurzum: Wer Flamenco-Aficionado ist oder werden will, sollte sich dieses Flamenco-Event in seinem Kalender unbedingt vorgemerkt haben. Es war die Gelegenheit einen Auszug der Bandbreite des gegenwärtigen Flamenco zu erleben. Während der sieben Festivaltage wurden vier Bühnenwerke als Deutschlandpremieren aufgeführt und Flamenco-Aktive konnten auf ein Angebot von über 25 Workshops für Tanz, Gesang, Gitarre sowie Perkussion (cajón) zurückgreifen. Die für unterschiedliche Niveaus ausgelegten Workshops leiteten bekannte Künstler ihres Fachs wie beispielsweise Olga Pericet, Sara Cano, Leonor Leal, Eduardo Guerrero, J. Carlos Lérida, Ana MoralesDavid Pérez, Antonia Jiménez und Juan Paredes.
Das angebotene Rahmenprogramm, u. a. mit kürzeren Performance-Interventionen, einem Release-Konzert des Gitarristen Cris López und seiner Band im tanzhaus-Foyer am 25.03., einer Vorführung des Films „Civil servants of the art?“ von Fernando López und einer Foto-Ausstellung namens „Gira Faro“ von Fidel Meneses war sicherlich für viele Besucher auch von Interesse.

Auf der großen bzw. kleinen Bühne des tanzhaus nrw waren bei meist ausverkauftem Haus folgende Aufführungen zu sehen:

- Olga Pericet mit „La espina que quiso ser flor, o la flor que soñó con ser bailaora“ (Fr 23.03. & Sa 24.03.)
- Sara Cano mit „A palo seco“ auf der kleinen Bühne (So 25.03.)
- Leonor Leal mit „NOCTURNO“ (Fr 30.03.)
- Eduardo Guerrero mit „Guerrero“ (Sa 31.03. & So 01.04.)

Nach den jeweiligen Vorstellungen, die teilweise mit frenetischem Schlussapplaus und standing ovations endeten, fanden wieder interessante Publikumsgespräche mit den jeweils beteiligten Künstlern statt, bei denen es manchmal auch was zu lachen gab. Die unterhaltsamen Gespräche mit eigebundenen kurzen Künstlerinterviews leitete Susanne Zellinger, die neue Chefredakteurin der Flamenco-Zeitschrift anda.

Mehr Infos, Eintrittskarten & Workshop-Anmeldungen gab es beim tanzhaus nrw .

Anmerkung: La Fragua -SchülerInnen erhielten 20% Nachlaß auf die Konzert-Eintrittspreise sowie auf die Workshopbeiträge.

Nachlese: CORAZÓN FLAMENCO – Fiesta de invierno 2017 in La Fragua

Das Tanzstudio La Fragua ließ es wieder krachen: Zum Jahresende 2017 fand die Fiesta de invierno statt und mit der Aufführung CORAZÓN FLAMENCO gab es ein emotionales, herzergreifendes Flamenco-Feuerwerk.

Titelfoto zur Flamenco-Aufführung "CORAZÓN FLAMENCO" am 16.12.17 im Tanzstudio La Fragua in Bonn/Color-Foto by Boris de Bonn
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Termin: Sa 16.12.17

Bei der Fiesta de invierno, dem Winterfest von La Fragua, ertönten erneut mitreißende Flamencoklänge und Taconeos.

Flamenco- und Tanzfreunde waren wieder zum Mitfeiern eingeladen. Einige Gäste nahmen sogar eine Anreise von fast 160 km auf sich, um an der Fiesta teilzunehmen. Abermals war die angekündigte Flamenco-Vorstellung bereits einige Tage vorher ausverkauft und man freute sich auf ein vielversprechendes Abendprogramm.

Flamenco-Dozentin Rosa Martínez sowie viele ihrer engagierten Schüler brachten als Highlight das neue Stück CORAZÓN FLAMENCO auf die Bühne: denn die Kunst des Flamenco ist ihre Antriebskraft, ihre Passion und eine echte Herzensangelegenheit.

CORAZÓN FLAMENCO, zu Deutsch Flamencoherz, steht für jeden Herzschlag, für Herzblut, Liebe, Leben, Leidenschaft und die ganze Bandbreite der Gefühlswelt.

Das einzigartige Spektrum des Flamencotanzes ermöglicht den Akteuren nun auf vielfache Weise die unterschiedlichsten inneren Gefühle auf der Bühne vor Publikum zum Ausdruck zu bringen. Wenn dann am Ende auch das Herz des Zuschauers höher schlägt, ist dieser bereits in den Bann des Flamenco gezogen, löst bei ihm vielleicht Bewunderung und Faszination aus.

Die Aufhellung erfolgte in der rund 60-minütigen Aufführung des Stücks CORAZÓN FLAMENCO, der neuesten choreografischem Arbeit von Rosa Martínez, die auch die Inszenierung gestaltete. Die Protagonisten zeigten mit viel Herz und Passion in unterschiedlichsten Formationen besonders geliebte Tanzchoreofrafien zu Flamencostilen wie beispielsweise Alegrías, Garrotín, Bulerías, Tangos, Fandangos und Taranto. Am Ende der Aufführung stellten die beteiligten Tänzerinnen der verschiedenen Formationen nach und nach ihre Flamenco-Tanzschuhe im Zentrum der Bühne ab und erzeugten damit ein finales Bühnenbild mit bleibendem Eindruck. Dafür und natürlich auch für die gezeigte tänzerische Leistung ernteten sie erneut viel Beifall.

In gut gelaunter Rund ging die Fiesta nach der Vorstellung von CORAZÓN FLAMENCO mit echten Aficionados weiter. Man freute sich einfach über das soeben Erlebte und brachte dies zum Ausdruck. Gemäß dem Publikumsfeedback ist es Rosa Martinez und ihren mitwirkenden Schülern - bei denen sie sich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bedankt - wieder einmal gelungen, einen variantenreichen wie bewegenden Flamencoabend zu gestalten.

Review & Fotos: Flamenco-Gastspiel IMPROVISAO

Farruquito y Compañía im tanzhaus nrw – Düsseldorf

Deutsche Erstaufführung am 14.10 & 15.10.17

Titelfoto zu "Improvisao" mit Farruquito im tanzhaus nrw 2017 / Colo-Foto by Boris de Bonn
Farruquito 2017 im tanzhaus nrw / Zur Vergrößerung anklicken!

Der weltbekannte Flamenco-Tänzer Farruquito (Juan Manuel Montoya Fernández) aus Sevilla gastierte nach 2016 zum zweiten Mal im tanzhaus nrw Düsseldorf.

Mit einem hochkarätig besetztem Ensemble präsentierte der Ausnahmetänzer an zwei Konzertabenden in deutscher Erstaufführung das Bühnenstück IMPROVISAO, mit dem er schon seit längerer Zeit auf Welttournee ist. Stationen seiner bisherigen Tour waren u. a. Spanien, die USA und England. Nach Deutschland ging es für das Ensemble in die Niederlande.

Zur Kompanie gehörten die Flamenco-Künstler Pepe de Pura, Mari Vizárraga, Antonio Villar (Gesang), der Gitarrist José Gálvez und der Perkussionist Antonio Moreno, besser bekannt unter dem Künstlernamen Polito.

IMPROVISAO ist im Flamenco-andaluz Dialekt das hochspanische Wort für „improvisado“, zu Deutsch „improvisiert“. Die Improvisation ist nach Farruquitos eigenen Worten der Protagonist der Aufführung ohne jegliche Verstellung und die Musiker sind das Zentrum der künstlerischen Kreation. Mit totaler Freiheit ausgestattet werde jeder Konzertabend verschieden sein. 

Den Zuschauer erwartete jedenfalls ein rund 70-minütiges, facettenreiches Flamenco-Spektakel mit dem berühmtesten Vertreter des sogn. baile gitano: traditionsbedacht, rein, ungestüm, kraftvoll, gepaart mit filigranster und schnellster Fußtechnik. Der Tänzer versteht es einfach die Zuschauer mit seiner unvergleichen Art und Weise in seinen Bann zu ziehen. Seine Tänze por Soleá oder Alegrías sind immer wieder sehenswert. Das Fraruquito so brillieren kann hat er auch seinen großartigen Ensemble-Kollegen zu verdanken. Insgesamt wirkte das Ensemble sehr gut aufgelegt und inspiriert. Dies zeigte sich auch beim ausgiebigen Fin de Fiesta, wo zur Überraschung der Zuschauer Farruquito auch noch zur Gitarre griff und zeigte, dass er mit dem Instrument umzugehen weiß.

Flamenco-Tanzaktive konnten sich zusätzlich freuen, denn Farruquito gab an beiden Aufführungstagen einen Tanz-Workshop für Fortgeschrittene bis Profis, der von Pepe de Pura und José Gálvez begleitet wurde. Susanne Zellinger hielt zudem am Samstag um 19:00 Uhr ein Einführungsgespräch: „Los Farrucos - eine Legende“ und nach dem zweiten Konzertabend führte sie mit den gut aufgelegten Künstlern ein unterhaltsames wie informatives Interview für das im tanzhaus Foyer anwesende Publikum.

Mehr Infos, Eintrittskarten, Workshop-Anmeldungen gab es beim tanzhaus nrw .

Anmerkung: La Fragua-Schüler erhielten 20% Nachlass auf die Konzert-Eintrittspreise.

Nachfolgend einige Schwarz/Weiß-Impressionen zu dem Bühnenstück IMPROVISAO von und mit Farruquito im tanzhaus nrw, festgehalten von Boris de Bonn.

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Review & Fotos: SER MUJER – Span. Sommerfest 2017 in La Fragua

Kein deutscher Sommer ohne das traditionsreiche spanische Sommerfest im Bonner Tanzstudio La Fragua. Keine La Fragua-Fiesta ohne neue Flamenco-Tanzaufführung.

Titelfoto zum spanischen Sommerfest am 15.07.2017 im Tanzstudio La Fragua mit der Flamenco-Aufführung „Ser Mujer”/Color-Foto by Boris de Bonn
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Termin: Sa 15.07.17

Der Sommer nahte und mit ihm das alljährlich stattfindende spanische Sommerfest im Tanzstudio La Fragua. Die Fiesta richtete sich insbesondere an Spanien- und Flamenco-Interessierte, die einen heiteren wie unterhaltsamen Abend mit südspanischem Flair, Musik und viel Tanz erleben wollten.

Zum besonderer Glanzpunkt des Events sollte die rund einstündige Flamenco-Aufführung SER MUJER werden. Dieses Versprechen wurde von den beteiligten Akteuren auf der Bühne mit einem stimmigen sowie bewegendem Programm erfüllt. Wie schon bei den letzten Aufführungen MUSEO DE ARTE › und OLÉ CARMEN › war das Publikumsinteresse größer als das Sitzplatz-Kontingent im La Fragua Konzertsaal. Die Vorstellung war bereits eine Woche vorher ausverkauft und einige interessierte Aficionados fanden leider keinen Einlass mehr.

Mit SER MUJER, zu Deutsch Frauenwesen, stellte die spanische Flamenco-Tänzerin und Choreografin Rosa Martínez ihre neueste Kreation vor, die eine abwechselungsreiche und farbenfrohe Inzenierung beinhaltete.

Das Wesen der Frau war der rote Faden, die Leitlinie für die Auseinandersetzung mit „Typen“ von Frauen. Im Focus standen vier berühmte Frauen: Coco Chanel, Marlene Dietrich, Marilyn Monroe und Frida Kahlo. Was zeichnet sie aus und warum faszinieren sich Männer und Frauen gleichermaßen für diese Frauentypen? Ist es der Geist, die Seele, der Intellekt, die Überzeugung, die Kreativität oder ihre schöpferische Willenskraft.
Der Flamenco-Künstlerin Rosa Martínez ging es am Ende um die Feststellung, ob der eine oder andere Zuschauer vielleicht die eine oder andere gemeinsame Wesensfacette in sich selbst wiedererkennt. Frauen sollen stolz sein Frau zu sein und vermutlich steckt in jedem Mann auch ein Stück Frau.

Verschiedenartigesten Tänze, nicht nur reiner Flamencotanz, unterschiedliche Formationen und Szenen gestalteten das kurzweiligen Bühnenprogramm. Das Bühnenbild wurde bestimmt durch viele herabhängende, lange, seidenglänzende Fäden. Deren Verteilung und Anordnung im Bühnenraum wurde findig in die Vorstellung integriert. Sehr deutlich wurde dies beispielsweise in der von sechs Tänzerinnen packend vorgetragenen Caña. Die im Zentrum der Tanzfläche kreisförmig herabhängenden Fäden erinnerten dabei an einen Käfig, in dem eine der Tänzerinnen, die die Rolle der mexikanischen Malerin Frida Kahlo einnahm, gefangen schien. Nach und nach lösten die anderen Tänzerinnen der anspruchsvollen Choreografie das gefängnisartige Gebilde auf. Die angedeuteten Gitterstäbe wurden zum Tanzutensil. Mit sehr variablen Bewegungen und feinfühligem Handling befreiten sie die Gefangene von ihrem Leid.

Hauptakteure in SER MUJER waren La Fragua-Schüler sowie ihre Dozentin Rosa Martínez, die alle für ihre tänzerische und schauspielerische Darbietung mit viel Applaus bedacht wurden.

Selbstverständlich ging die Fiesta nach dem Bühnenprogramm in den Räumlichkeiten und Patio von La Fragua weiter. In geselliger Runde, mit Feierlust und Freude erlebte man einen warmherziger wie inspirierenden Sommerabend im Tanzstudio La Fragua.

Link-Tipp: mehr Fotos zu SER MUJER ›

Review & Fotos: Flamenco-Konzertabend FEURIGE MOMENTE 2017

Ensemble Alma Flamenca in Königswinter

Bei den 21. Kachelsteiner Kulturtagen in Königswinter zeigte das spanische Ensemble Alma Flamenca mit FEURIGE MOMENTE die vielschichtige Kunst des Flamenco .

Flamencotänzerin Rosa Martínez tanzt beim Flamencokonzert "Feurige Momente" am 30.06.2017 als Teil des Ensembles "Alma Flamenca" in der Evangelischen Kirche Königswinter-Oberpleis /Color-Foto by Boris de Bonn
Flamenco-Tänzerin Rosa Martínez / Zur Vergrößerung anklicken!

Termin: 30.06.17

Die Kachelsteiner Kulturtage, veranstaltet vom Förderverein ProKlassik e.V., sind seit vielen Jahren fester Bestandteil des Kulturangebots im Großraum Königswinter. Flamencokunst zu zeigen, ist Teil des etablierten Angebots. 

Bei den 21. Festivaltagen in 2017 war das spanische Ensemble Alma Flamenca erstmals zu Gast.

Im Gepäck hatte die dreiköpfige Flamenco-Gruppe das Programm FEURIGE MOMENTE. Zum Künstlertrio gehörten:

die Flamencotänzerin Rosa Martínez,
der Sänger Juan Ruiz Salces „El Juana“
und der Gitarrist Ismael Alcalde.

Veranstaltungsort war die denkmalgeschützte Evangelische Kirche in Königswinter/Oberpleis.

Die Konzertbesucher durften gespannt sein auf die puren Ingredienzen für einen fesselnden Flamenco-Abend: aparter, ausdrucksstarker Flamencotanz, lebendiger wie gefühlvoller Gesang und kraftvolles wie filigranes Gitarrenspiel im wechselseitigem Dialog. Und diese Vorgabe haben die drei spanischen Flamencokünstler mit einem facettenreichen, rund 70-minütigen Programm zur allerbesten Zufriedenheit der Besucher erfüllt. Dargeboten wurden verschiedenste Flamencostile u. a. Alegrías, Tangos, Farruca, Sevillanas und Bulerías. Die Zuschauer ließen sich nach kurzer Zeit mitreißen von der anmutigen wie energiegeladenen Aufführung und dankten mit einigem Zwischenapplaus. Am Schluß gab es nochmal viel Applaus sowie einen Blumenstrauß für die Tänzerin.

Der ebenso begeisterte Pfarrer der Kirchengemeinde, Herr Heiko Schmitz, bedankte sich ausdrücklich vor dem noch vollständig anwesenden Publikum bei den drei Künstler für deren großartige Flamenco-Darbietung.
Mit Blick auf den Holzdielenboden der Kirche, der als Tanzfläche diente, äußerte er: „Wie sie sehen, hat Frau Rosa Martínez auch auf dem Boden einem bleibenden Eindruck hinterlassen.“

Weitere Infos, Programm-Flyer, Eintrittskarten gab es bei ProKlassik e.V. 

Nachfolgend einige Impressionen zu dem Flamenco-Konzertabend FEURIGE MOMENTE mit dem Ensemble Alma Flamenca in der Evangelischen Kirche Königswinter/Oberpleis, festgehalten von Boris de Bonn.

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Review & Fotos: Flamenco-Bühnenstück ÉPOCA – Noche Flamenca 2014

Titelfoto zum Famenco-Bühnenstück Época von/mit den Flamenco-Tänzerinnen Rosa Martínez & Simi / Colorkey-Foto by Boris de Bonn

Am 17. Mai 2014 fand im Bonner Tanzstudio La Fragua für alle Flamenco- und Tanzbegeisterte eine sehr bewegende wie kreative Noche Flamenca statt.

Gegebener Anlass:

die deutsche Uraufführung des neuen Flamenco-Bühnenstücks ÉPOCA von Rosa Martínez › und Simi.

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Synopse: Alles ist miteinander verwoben, ist in Bewegung, verändert und entwickelt sich. Das Neue wurzelt immer im Alten, was auch den Flamenco kennzeichnet.
In dem Bühnenstück Época führen die Tänzerinnen Rosa Martínez und Simi durch ein Jahrhundert der Flamenco-Kunst. Ausgehend von den letzten zwei Jahrzehnten des Goldenen Zeitalters Anfang des 20. Jahrhunderts, das die cafés cantantes und hervorragende Künstler hervorbrachte, führt das Stück über die jazzig, bunte Welt der 70er Jahre hinein in die heutige Zeit. Das Bühnenwerk stellt unterschiedliche Interpretationsformen des Flamenco dar, zeigt anschaulich Verbindungen und Entwicklungen dieser Kunstform auf. Época ist facettenreich, verknüpt spannend und unterhaltsam Tradition mit Moderne, ist eine Hommage auf den Flamenco.

ÉPOCA: Ein bilderreiches Bühnenwerk für alle Tanzbegeisterte. Eine Zeitreise durch drei bewegte und prägende Epochen des Flamenco.

Resümee des Premiereabends: Stürmischer Applaus und viel Lob im Nachhinein von den Zuschauern des ideenreichen sowie anspruchsvollen Programms. In über 70 Minuten Aufführung zeigten die beiden Protagonisten Rosa Martínez und Simi an diesem Abend ein komplexes Programm mit viel tänzerischem Vermögen, großartiger Bühnenpräsenz und mit zahlreichen Requisiten sowie einigem technischem Aufwand für die Inszenierung.

Link-Tipps:   mehr Fotos zur Uraufführung von ÉPOCA ›
  hier Video-Trailer zu ÉPOCA ›

Tanzwettbewerb Duisburger Tanztage mit Tanzstudio La Fragua

Erfolg auf ganzer Linie für Ibérico, Chicas Flamencas, Rosa Martínez und Simi!

Beim Tanzwettwerb der 23. Duisburger Tanztage (01. – 25.03.2012) waren die Teilnehmer des Tanzstudio La Fragua gleich mehrfach erfolgreich und wurden mit Preisen geehrt:

Die Flamenco & Flokloregruppe Ibérico erreichte mit einem Guajira-Tanz mit Abanico (Fächer) den 1. Platz und wurde zu den Siegern der Sparte „Oriental & Folklore“ erklärt.

Die Chicas Flamencas, die sich in der Vorrunde gleich für das Finale qualifizierten, belegten mit einer Cantiñas (Alegrías), getanzt mit Bata de cola (Tanzkleidschleppe) den 2. Platz in der gleichen Sparte.

Beide Flamencogruppen setzen sich damit gegen 45 weitere Gruppen, die in dieser Sparte angetreten waren, mit ihren von Rosa Martínez kreierten Tanzchoreografien durch.
Nach 2009 ist dies der zweite Spartensieg einer Flamenco-Tanzgruppe des Tanzstudio La Fragua. Damals holten die Chicas Flamencas mit einer Farruca › gleich bei der ersten Wettbewerbsteilnahme den 1. Platz in der Sparte „Oriental & Folklore“.

Gekrönt wurde der Erfolg durch die beiden Dozenten vom Tanzstudio La Fragua: Rosa Martínez › und Simi ›. Die als Duo mit „Modern Flamenco/Bulerías“ angetretenen Flamenco-Profi-Tänzerinnen, belegten – neben dem Solotänzer Nils Freyer – den 1. Platz in der Kategorie „High Level“. Beiden Kontrahenten vergab die Jury erstmals in der Wettbewerbsgeschichte jeweils die Höchstpunktzahl (100%) und erklärte diese außerdem zu den Gesamtsiegern der Duisburger Tanztage 2012.
Bereits im Halbfinale der Erwachsenen erreichten die beiden Flamenco-Tänzerinnen mit 92% der Jurybewertung den Höchstwert des Abends. (Quelle: Duisburger Tanztage )

Link-Tipps:   hier Videos von unseren Siegern bei den Duisburger Tanztage 2012 ›
  hier Pressestimmen zu den Gesamtsiegern Duisburger Tanztage 2012 ›