EVENTS – Flamenco-Live-Events, Aufführungen, spanische Fiestas & mehr

Ausgestreckte Hand einer Flamencotänzerin wie im Feuer/Color-Foto by Boris de Bonn

Flamenco-Events aus der jüngeren Vergangenheit

Eine weitere Auswahl jüngst vergangener Flamenco-Events im Tanzstudio La Fragua und anderorts finden Sie im

EVENT-ARCHIV 2017–2018 ›

Flamenco-Festival Düsseldorf 2019 – tanzhaus nrw

Das alljährliche Osterfest steht vor der Tür und mit ihm Deutschlands bekanntes Flamenco-Festival im Düsseldorfer tanzhaus nrw: ein Event, dass sich Flamenco-Interessierte und Aficionados vormerken sollten.

Rocío Molina 2016 im tanzhaus nrw/Colorkey-Foto by Boris de Bonn
Rocío Molina 2016 im tanzhaus nrw / Vergrößern per anklicken!

Termin: Fr 12.04. – Mo 22.04.19

Wenn in Deutschland die Osterzeit naht, dann steht im Düsseldorfer tanzhaus nrw der Focus auf der hohen Kunst des spanischen Flamenco.

Flamenco ist seit 2010 ein von der UNESCO anerkanntes Kulturerbe der Menscheit ›. Etliche Jahre zuvor bot das tanzhaus nrw bereits Raum für die Entfaltung dieser traditionsreichen Kunst- und Kulturform. Federführend für das vielseitige Programm war und ist, wie auch dieses Jahr, die Festival-Direktorin Dorothee Schackow.

Schwerpunkt des diesjärigen Bühnenprogramms sind die Identität, Geschlechterrollen und Zugehörigkeit und insbesondere die Rolle der Frau im Flamenco. Das Festival präsentiert „einmal mehr die Gegenwärtigkeit des Flamenco“ heißt es in der offizielen Programmankündigung.

An acht Festivaltagen werden sechs Bühnenwerke, vier davon als Deutschlandpremieren, aufgeführt. Lernwillige Flamenco-Aktive können wieder aus dem Vollen schöpfen: Zum Lernangebot zählen über 20 Workshops für die Bereiche Tanz, Gesang, Gitarre und Palmas. Anfänger bis Fortgeschrittene haben zahlreiche Themen zur Auswahl. Die Workshops reichen von 4 bis 8 Unterrichtsstunden unter der Leitung von namhaften Künstler wie etwa Ana Morales, María Moreno, Ángel Muñoz, José Galán, J. Carlos Lérida, J. Antonio Suárez „Cano“, Valeriano Paños, Rafael Estévez und Juan Paredes.

Auch das begleitende Rahmenprogramm des Festivals, u. a. mit einer Offenen Probe, einer Lecture, Kurzperformances und einer Vorführung des Dokumentarfilms „IMPULSO" über die Flamenco-Künstlerin Rocio Molina dürfte für viele Besucher von Interesse sein..

Auf der großen bzw. kleinen Bühne des tanzhaus nrw sind folgende Aufführungen zu sehen:

- Ana Morales mit „Sin permiso (Canciones para el silencio)“ (Fr 12.04. & Sa 13.04.)
- José Galán mit „Suenos reales para cuerpo posibles“ (So 14.04. - kleine Bühne)
- María Moreno mit „De la concepción“ (Do 18.04.)
- Ángel Muñoz mit „Claroscuro“ (Fr 19.04.)
- Rocío Molina mit „Caída del cielo“ (Sa 20.04. & So 21.04.)
- Fernando López & Paca Rodríguez mit „Bailar en hombre“ (Mo 22.04. - kleine Bühne)

Wie üblich, sind nach den jeweiligen Vorstellungen wieder Publikumsgespräche mit den jeweils beteiligten Künstlern geplant. Die Gespräche mit eingebundenen kurzen Interviews der Hauptakteure leitet Susanne Zellinger, Chefredakteurin der Flamenco-Zeitschrift anda.

Mehr Infos, Eintrittskarten & Workshop-Anmeldungen gibt es beim tanzhaus nrw .

HINWEIS: La Fragua -SchülerInnen erhalten 20% Nachlaß auf die Konzert-Eintrittspreise sowie auf die Workshopbeiträge.
Ermäßigungen gibt es nur bei vorheriger Rücksprache mit der La Fragua-Geschäftsleitung ›.

GRANADA – Flamenco-Aufführung & Fiesta de invierno 2018 in La Fragua

Zum Jahresende 2018 stieg im Tanzstudio La Fragua wieder die angesagte Fiesta de invierno mit der Präsentation des neuen Flamenco-Stücks GRANADA.

Titelfoto zur Flamenco-Aufführung "GRANADA" am 15.12.18 im Tanzstudio La Fragua in Bonn/Color-Foto by Boris de Bonn
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Termin: 15.12.18

Wer La Fragua kennt, weiß, dass alljährlich zum Jahresende die Fiesta de invierno, das Winterfest mit besonderem Ambiente stattfindet.

Die Devise: Abschalten von der allgemeinen Weihnachtshektik, bei südspanischem Flair feiern und einfach nur die Flamenco-Kunst genießen.

Auf die Bühne kam die von Flamenco-Künstlerin Rosa Martínez gestaltete, neue, rund einstündige Aufführung GRANADA, die die Zuschauer in ihren Bann zog und viel Applaus erntete.

Wie der Titel nahelegte, stand im Focus die andalusische Provinzhauptstadt Granda: Schmelztiegel der Kulturen, Religionen, Künste und Traditionen, über siebenhundert Jahre Zentrum maurischer Herrschschaft im alten Al Andalus.

Granada ist in der Geschichte des Flamenco eng verbunden mit dem Concurso de Cante jondo von 1922, der Alhambra, dem Albaicín und Sacromonte. Bekannte Flamenco-Künstlerdynastien wie die Mayas, Habichuelas oder Morentes sind hier beheimatet, ebenso Palos wie Granaína, Zambra oder Tangos de Granada. Im Granada der Gegenwart ist Flamenco überall präsent und wichtiger Teil des kulturellen Lebens dieser historisch bedeutsamen Stadt an den Gebirgsausläufern der Sierra Nevada.

Inspiration für das Stück fand Rosa Martínez bei ihrem diesjährigen, mehrtägigen Aufenthalt in dieser einzigartigen Stadt. GRANADA spiegelte einige bleibende Eindrücke wider und waren für die Inszenierung und ihre Choereografien der rote Faden. Die Zuschauer sahen eine  abwechselungsreiche, teils sehr temperamentvolle wie anmutige Aufführung. Rosa Martínez selbst und viele ihrer sehr engagierten SchülerInnen bestritten in unterschiedlich großen Formationen, teils mit einigen Solieinlagen, das kurzweilige Abendprogramm. Tänzerische Hingabe, viel Fußarbeit und überzeugende Bühnenpräsens waren nur einige der unerlässlichen Bausteine für eine am Ende mit langem Beifall bedachten Aufführung.

Nach der Vorstellung war die Fiesta natürlich nicht zu Ende: In wohl gelaunter Runde feierten Flamenco-Freunden weiter und man tauschte sich rege über das soeben Erlebte aus.
An dieser Stelle geht von Rosa Martínez nochmal ein großer Dank an das Publikum für das positive Feedback und an alle beteiligten La Fragua-SchülerInnen für ihr großes Engagement.

LUZ – Flamenco-Aufführung & Span. Sommerfest 2018 in La Fragua

Ein heißer Sommertag, super Stimmung, volles Haus und mit LUZ eine Flamenco-Aufführung, die begeisterte: so lautet die Bilanz für das diesjährige spanische Sommerfest des Tanzstudio La Fragua.

Titelfoto zur Flamenco-Tanzaufführung "LUZ" mit Rosa Martínez am 14.07.18 im Tanzstudio La Fragua/Color-Foto by Boris de Bonn
Bailaora Rosa Martínez / Vergrößern per anklicken!

Termin: 14.07.18

Wessen Herz für spanische Lebensart, Fiestas und Flamenco höher schlägt, der kam - trotz laufender Fußball-WM - zum traditonsreichen spanischen Sommerfest ins Bonner Tanzstudio La Fragua.

Die Besucher erlebten bei schönstem Wetter und in entspannter südspanischer Atmosphäre eine unterhaltsame Fiesta sowie eine ideenreiche Aufführung mit viel Tanz und packenden Flamenco-Rhythmen.

Mit Spannung erwartet wurde die rund 60-minütige Flamenco-Aufführung LUZ. Das eigens für das Event kreierte Werk samt Inszenierung stammt aus der Feder der spanischen Flamenco-Künstlerin und Choreografin Rosa Martínez.

Mit „Luz“, zu Deutsch Licht, wird auch im Spanischen ein signifikanter Vorgang beschrieben: „Dar a luz“ etwa bedeutet so viel wie „das Licht der Welt erblicken“ oder „sacar a la luz“ bedeutet „ans Licht kommen“. Licht wird allgemein mit Leben, Erleuchtung und Inspiration verbunden.

Welche Eingebungen, künstlerischen Ideen Rosa Martínez zur kreativen Arbeit antrieben und wie die Umsetzung auf der Bühne aussah, zeigte sich in ihrem neuen Stück LUZ, auf das die Zuschauer im ausverkauften Saal mit Begeisterung und viel Applaus reagierten. Ausgedachte Lichtsequenzen, verwendbare Lichtquellen, Lichtpositionen, Stärke und Lichteffekte waren für die Inszenierung maßgeblich. Es war ein Wechselspiel zwischen Dunkelheit, Licht und Schatten, das in Posturas, gewählten Tanzstilen unterschiedlichster Formationen und vielen raumergreifende Tanzbewegungen auf der t-förmig gestalteten Bühne eindringlich zum Ausdruck kam.

Bereits zu Vorstellungsbeginn ein erster Wow-Effekt: Völlige Dunkelheit, die Bühnenmitte von schräg oben nur mit der für Schwarzlicht typischen dunkellilanen Farbe beleuchtet. Vier komplett schwarz verhüllte Personen betraten nacheinnander bedächtig die Bühne. An der Unterarmseite zu einem breiterem Strich aufgetragene phosphoreszierender Theaterschminke, die unter dem Schwarzlicht direkt neongelb erleuchtete. Durch die langsamen Armbewegungen und Positionen im Raum schienen die Lichtstreifen zu schweben. Augenblicke später reihten sich die Akteurinnen im Bühnenzentrum dicht nebeneinander auf und bildeten aus den leuchtenden Strichen in Großbuchstaben das für einen kurzen Moment lesbare Wort LUZ.

Hilfsmittel wie etwa händisch diagonal geführtes Licht aus Taschenlampen zur schemenhaften Darstellung von Körperhaltung und Gesichtsausdruck in drei weiteren Posturas oder das kurz wahrnehmbare Schwarzlicht bei der Postura mit Fächer erzeugten eine mystische Stimmung. Für zwei weitere beeindruckende Lichtstimmungen wurde ein großer weißer Bühnenvorhang aufgezogen: zentral von hinten mit nur einer starken Lichtquelle auf dem Boden beleuchtet, wurde vor dem Vorhang eine Farruca getanzt. Durch das anfänglich einzige Licht sah man nur drei dunkele Gestalten bzw. deren Umrisse, bevor weiteres Licht von oben die Tänzerinnen gänzlich sichtbar machte. Es folgte ein Duo hinter dem Vorhang, nur der Hintergrundstrahler leuchtete: mittels gezielter Bewegungsabläufen und Positionsveränderungen sah man ein effektreiches Schattenspiel mit schauspielerischen Zügen. Tanzutensilien wie Batas de cola, Fächer, Hut, verschiedenfarbig, pulsierend leuchtende Fingerringe, Stuhl, Drehhocker oder künstlich erzeugter Nebel zeigten auch ihre angedachte Wirkung. Zusammen mit den weiteren Tänzen wie Tangos, Alegrías, Guajira, Bulerías oder der Csárdás aflamencado sowie dem gewählten Programmablauf war es eine kurzweilige, abwechselungsreiche Aufführung.

Nach der Vorstellung ging die Fiesta mit feiergelaunten Gästen natürlich noch weiter. Gemäß der direkten Besucherressonanz war das La Fragua-Sommerfest insgesamt wieder ein voller Erfolg und ein tolles Erlebnis, auch wenn es zeitweise recht heiß war.

Rosa Martínez bedankt sich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bei den Besuchern, den treuen Stammgästen, den fleißigen Helfern und ein großes Dankeschön geht an die vielen beteiligten, sehr engagierten TanzschülerInnen, ohne die ein solches Event nicht möglich wäre.
Mil gracias a todos y para todo.

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Flamenco-Bühnenstück ÉPOCA – Dt. Uraufführung 2014 in La Fragua

Titelfoto zum Famenco-Bühnenstück Época von/mit den Flamenco-Tänzerinnen Rosa Martínez & Simi / Colorkey-Foto by Boris de Bonn
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Am 17. Mai 2014 fand im Bonner Tanzstudio La Fragua für alle Flamenco- und Tanzbegeisterte eine sehr bewegende wie kreative Noche Flamenca statt.

Gegebener Anlass:

die deutsche Uraufführung des neuen Flamenco-Bühnenstücks ÉPOCA von Rosa Martínez › und Simi.

Synopse: Alles ist miteinander verwoben, ist in Bewegung, verändert und entwickelt sich. Das Neue wurzelt immer im Alten, was auch den Flamenco kennzeichnet.
In dem Bühnenstück Época führen die Tänzerinnen Rosa Martínez und Simi durch ein Jahrhundert der Flamenco-Kunst. Ausgehend von den letzten zwei Jahrzehnten des Goldenen Zeitalters Anfang des 20. Jahrhunderts, das die cafés cantantes und hervorragende Künstler hervorbrachte, führt das Stück über die jazzig, bunte Welt der 70er Jahre hinein in die heutige Zeit. Das Bühnenwerk stellt unterschiedliche Interpretationsformen des Flamenco dar, zeigt anschaulich Verbindungen und Entwicklungen dieser Kunstform auf. Época ist facettenreich, verknüpt spannend und unterhaltsam Tradition mit Moderne, ist eine Hommage auf den Flamenco.

ÉPOCA: Ein bilderreiches Bühnenwerk für alle Tanzbegeisterte. Eine Zeitreise durch drei bewegte und prägende Epochen des Flamenco.

Resümee des Premiereabends: Stürmischer Applaus und viel Lob im Nachhinein von den Zuschauern des ideenreichen sowie anspruchsvollen Programms. In über 70 Minuten Aufführung zeigten die beiden Protagonisten Rosa Martínez und Simi an diesem Abend ein komplexes Programm mit viel tänzerischem Vermögen, großartiger Bühnenpräsenz und mit zahlreichen Requisiten sowie einigem technischem Aufwand für die Inszenierung.

Link-Tipps:  • Fotos zur ÉPOCA-Uraufführung ›
 • Video-Trailer zu ÉPOCA ›

Tanzwettbewerb: 23. Duisburger Tanztage mit Tanzstudio La Fragua

Erfolg auf ganzer Linie für Ibérico, Chicas Flamencas, Rosa Martínez und Simi!

Beim Tanzwettwerb der 23. Duisburger Tanztage (01.03.–25.03.2012) waren die Teilnehmer des Tanzstudio La Fragua gleich mehrfach erfolgreich und wurden mit Preisen geehrt:

Die Flamenco & Flokloregruppe Ibérico erreichte mit einem Guajira-Tanz mit Abanico (Fächer) den 1. Platz und wurde zu den Siegern der Sparte „Oriental & Folklore“ erklärt.

Die Chicas Flamencas, die sich in der Vorrunde gleich für das Finale qualifizierten, belegten mit einer Cantiñas (Alegrías), getanzt mit Bata de cola (Tanzkleidschleppe) den 2. Platz in der gleichen Sparte.

Beide Flamencogruppen setzen sich damit gegen 45 weitere Gruppen, die in dieser Sparte angetreten waren, mit ihren von Rosa Martínez kreierten Tanzchoreografien durch.
Nach 2009 ist dies der zweite Spartensieg einer Flamenco-Tanzgruppe des Tanzstudio La Fragua. Damals holten die Chicas Flamencas mit einer Farruca › gleich bei der ersten Wettbewerbsteilnahme den 1. Platz in der Sparte „Oriental & Folklore“.

Gekrönt wurde der Erfolg durch die beiden Dozenten vom Tanzstudio La Fragua: Rosa Martínez › und Simi ›. Die als Duo mit „Modern Flamenco/Bulerías“ angetretenen Flamenco-Profi-Tänzerinnen, belegten – neben dem Solotänzer Nils Freyer – den 1. Platz in der Kategorie „High Level“. Beiden Kontrahenten vergab die Jury erstmals in der Wettbewerbsgeschichte jeweils die Höchstpunktzahl (100%) und erklärte diese außerdem zu den Gesamtsiegern der Duisburger Tanztage 2012.
Bereits im Halbfinale der Erwachsenen erreichten die beiden Flamenco-Tänzerinnen mit 92% der Jurybewertung den Höchstwert des Abends. (Quelle: Duisburger Tanztage )

Link-Tipps:  • Videos von unseren Siegern bei den 23. Duisburger Tanztage ›
 • Pressestimmen zu den Gesamtsiegern 23. Duisburger Tanztage ›