EVENTS – Flamenco-Live-Events, Aufführungen, spanische Fiestas & mehr

Ausgestreckte Hand einer Flamencotänzerin wie im Feuer/Color-Foto by Boris de Bonn

Flamenco-Events aus der jüngeren Vergangenheit

Eine weitere Auswahl jüngst vergangener Flamenco-Events im Tanzstudio La Fragua und andernorts finden Sie im

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LUZ – Flamenco-Aufführung & Span. Sommerfest 2018 in La Fragua

Ein heißer Sommertag, super Stimmung, volles Haus und mit LUZ eine Flamenco-Aufführung, die begeisterte: so lautet die Bilanz für das diesjährige spanische Sommerfest des Tanzstudio La Fragua.

Titelfoto zur Flamenco-Tanzaufführung "LUZ" am 1407.18 im Tanzstudio La Fragua/Color-Foto by Boris de Bonn
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Termin: 14.07.18

Wessen Herz für spanische Lebensart, Fiestas und Flamenco höher schlägt, der kam - trotz laufender Fußball-WM - zum traditonsreichen spanischen Sommerfest ins Bonner Tanzstudio La Fragua.

Die Besucher erlebten bei schönstem Wetter und in entspannter südspanischer Atmosphäre eine unterhaltsame Fiesta sowie eine ideenreiche Aufführung mit viel Tanz und packenden Flamenco-Rhythmen.

Mit Spannung erwartet wurde die rund 60-minütige Flamenco-Aufführung LUZ. Das eigens für das Event kreierte Werk samt Inszenierung stammt aus der Feder der spanischen Flamenco-Künstlerin und Choreografin Rosa Martínez.

Mit Luz, zu Deutsch Licht, wird auch im Spanischen ein signifikanter Vorgang beschrieben: „Dar a luz“ etwa bedeutet so viel wie „das Licht der Welt erblicken“ oder „sacar a la luz“ bedeutet „hervorbringen“, „ans Licht kommen“. Licht wird allgemein mit Leben, Erleuchtung und Inspiration verbunden.

Welche Eingebungen, künstlerischen Ideen Rosa Martínez zur kreativen Arbeit antrieben und wie die Umsetzung auf der Bühne aussah, zeigte sich in ihrem neuen Stück LUZ, auf das die Zuschauer im ausverkauften Saal mit Begeisterung und viel Applaus reagierten.
Die ausgedachten Lichtsequenzen, verwendbare Lichtquellen, Lichtpositionen, Stärke und Lichteffekte waren für die Inszenierung maßgeblich. Es war ein Wechselspiel zwischen Dunkelheit, Licht und Schatten, das in Posturas, gewählten Tanzstilen unterschiedlichster Formationen und vielen raumergreifende Tanzbewegungen auf der t-förmig gestalteten Bühne eindringlich zum Ausdruck kam.

Bereits zu Vorstellungsbeginn ein erster Wow-Effekt: Völlige Dunkelheit, die Bühnenmitte von schräg oben nur mit der für Schwarzlicht typischen dunkellilanen Farbe beleuchtet. Vier komplett schwarz verhüllte Personen betraten nacheinnander bedächtig die Bühne. An der Unterarmseite zu einem breiterem Strich aufgetragene phosphoreszierender Theaterschminke, die unter dem Schwarzlicht direkt neongelb erleuchtete. Durch die langsamen Armbewegungen und Positionen im Raum schienen die Lichtstreifen zu schweben. Augenblicke später reihten sich die Akteurinnen im Bühnenzentrum dicht nebeneinander auf und bildeten aus den leuchtenden Strichen in Großbuchstaben das für einen kurzen Moment lesbare Wort LUZ.

Hilfsmittel wie etwa händisch diagonal geführtes Licht aus Taschenlampen zur schemenhaften Darstellung von Körperhaltung und Gesichtsausdruck in drei weiteren Posturas oder das kurz wahrnehmbare Schwarzlicht bei der Postura mit Fächer erzeugten eine mystische Stimmung. Für zwei weitere beeindruckende Lichtstimmungen wurde ein großer weißer Bühnenvorhang aufgezogen: zentral von hinten mit nur einer starken Lichtquelle auf dem Boden beleuchtet, wurde vor dem Vorhang eine Farruca getanzt. Durch das anfänglich einzige Licht sah man nur drei dunkele Gestalten bzw. deren Umrisse, bevor weiteres Licht von oben die Tänzerinnen gänzlich sichtbar machte. Es folgte ein Duo hinter dem Vorhang, nur der Hintergrundstrahler leuchtete. Mittels gezielter Bewegungsabläufen und Positionsveränderungen sah man ein effektreiches Schattenspiel mit schauspielerischen Zügen. Tanzutensilien wie Batas de cola, Fächer, Hut, verschiedenfarbig, pulsierend leuchtende Fingerringe, Stuhl, Drehhocker oder künstlich erzeugter Nebel zeigten auch ihre angedachte Wirkung. Zusammen mit den weiteren Tänzen wie Tangos, Alegrías, Guajira, Bulerías oder der Csárdás aflamencado sowie dem gewählten Programmablauf war es eine kurzweilige, abwechselungsreiche Aufführung.

Nach der Vorstellung ging die Fiesta mit feiergelaunten Gästen natürlich noch weiter. Gemäß der direkten Besucherressonanz war das La Fragua-Sommerfest insgesamt wieder ein voller Erfolg und ein tolles Erlebnis, auch wenn es zeitweise recht heiß war.

Rosa Martínez bedankt sich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bei den Besuchern, den treuen Stammgästen, den fleißigen Helfern und ein großes Dankeschön geht an die vielen beteiligten, sehr engagierten TanzschülerInnen, ohne die ein solches Event nicht möglich wäre.
Mil gracias a todos y para todo.

Review: Flamenco-Festival Düsseldorf 2018 – tanzhaus nrw

Das Düsseldorfer tanzhaus nrw in der Erkrather Straße war erneut Schauplatz sowie Austragungsort für ein einzigartiges Flamenco-Event in Deutschland. Wie gewohnt, hielt das renomierte Festival ein breitgefächertes, mehrtägiges Programm bereit.

Flamenco-Tänzerin Olga Pericet gastiert beim Flamenco-Festival 2018 im tanzhaus nrw/Color-Foto by Boris de Bonn
Olga Pericet 2012 im tanzhaus nrw / Zur Vergrößerung anklicken!

Termin: 23.03. – 02.04.18

So wie seit vielen Jahren, fand auch dieses Jahr um Ostern das über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannte Düsseldorfer Flamenco-Festival statt. Das traditionsreiche Event war erneut Anziehungspunkt für alle, die sich für die Kunst und Kultur des Flamenco interessieren, ihr nachgehen, sie aktiv ausüben oder auch leben.

Dorothee Schackow konnte als langjährig erfahrene Festival-Managerin wieder ein vielschichtiges wie vielversprechendes Programm präsentieren. Die offizielle Programmankündigung lautete:

„Das Festival […] versteht sich als Schaufenster ästhetischer Positionen des aktuellen Flamenco.“

Das Programm mache „die Gegenwärtigkeit des Flamenco als Tanz und Musikkultur sichtbar.“

Kurzum: Wer Flamenco-Aficionado ist oder werden will, sollte sich dieses Flamenco-Event in seinem Kalender unbedingt vorgemerkt haben. Es war die Gelegenheit einen Auszug der Bandbreite des gegenwärtigen Flamenco zu erleben. Während der sieben Festivaltage wurden vier Bühnenwerke als Deutschlandpremieren aufgeführt und Flamenco-Aktive konnten auf ein Angebot von über 25 Workshops für Tanz, Gesang, Gitarre sowie Perkussion (cajón) zurückgreifen. Die für unterschiedliche Niveaus ausgelegten Workshops leiteten bekannte Künstler ihres Fachs wie beispielsweise Olga Pericet, Sara Cano, Leonor Leal, Eduardo Guerrero, J. Carlos Lérida, Ana MoralesDavid Pérez, Antonia Jiménez und Juan Paredes.
Das angebotene Rahmenprogramm, u. a. mit kürzeren Performance-Interventionen, einem Release-Konzert des Gitarristen Cris López und seiner Band im tanzhaus-Foyer am 25.03., einer Vorführung des Films „Civil servants of the art?“ von Fernando López und einer Foto-Ausstellung namens „Gira Faro“ von Fidel Meneses war sicherlich für viele Besucher auch von Interesse.

Auf der großen bzw. kleinen Bühne des tanzhaus nrw waren bei meist ausverkauftem Haus folgende Aufführungen zu sehen:

- Olga Pericet mit „La espina que quiso ser flor, o la flor que soñó con ser bailaora“ (Fr 23.03. & Sa 24.03.)
- Sara Cano mit „A palo seco“ auf der kleinen Bühne (So 25.03.)
- Leonor Leal mit „NOCTURNO“ (Fr 30.03.)
- Eduardo Guerrero mit „Guerrero“ (Sa 31.03. & So 01.04.)

Nach den jeweiligen Vorstellungen, die teilweise mit frenetischem Schlussapplaus und standing ovations endeten, fanden wieder interessante Publikumsgespräche mit den jeweils beteiligten Künstlern statt, bei denen es manchmal auch was zu lachen gab. Die unterhaltsamen Gespräche mit eingebundenen kurzen Künstlerinterviews leitete Susanne Zellinger, die neue Chefredakteurin der Flamenco-Zeitschrift anda.

Mehr Infos, Eintrittskarten & Workshop-Anmeldungen gab es beim tanzhaus nrw .

Anmerkung: La Fragua -SchülerInnen erhielten 20% Nachlaß auf die Konzert-Eintrittspreise sowie auf die Workshopbeiträge.

Review & Fotos: CORAZÓN FLAMENCO – Fiesta de invierno 2017 in La Fragua

Das Tanzstudio La Fragua ließ es wieder krachen: Zum Jahresende 2017 fand die Fiesta de invierno statt und mit der Aufführung CORAZÓN FLAMENCO gab es ein emotionales, herzergreifendes Flamenco-Feuerwerk.

Titelfoto zur Flamenco-Aufführung "CORAZÓN FLAMENCO" am 16.12.17 im Tanzstudio La Fragua in Bonn/Color-Foto by Boris de Bonn
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Termin: 16.12.17

Bei der Fiesta de invierno, dem Winterfest von La Fragua, ertönten erneut mitreißende Flamencoklänge und Taconeos.

Flamenco- und Tanzfreunde waren wieder zum Mitfeiern eingeladen. Einige Gäste nahmen sogar eine Anreise von fast 160 km auf sich, um an der Fiesta teilzunehmen. Abermals war die angekündigte Flamenco-Vorstellung bereits einige Tage vorher ausverkauft und man freute sich auf ein vielversprechendes Abendprogramm.

Flamenco-Dozentin Rosa Martínez sowie viele ihrer engagierten Schüler brachten als Highlight das neue Stück CORAZÓN FLAMENCO auf die Bühne: denn die Kunst des Flamenco ist ihre Antriebskraft, ihre Passion und eine echte Herzensangelegenheit.

CORAZÓN FLAMENCO, zu Deutsch Flamencoherz, steht für jeden Herzschlag, für Herzblut, Liebe, Leben, Leidenschaft und die ganze Bandbreite der Gefühlswelt.

Das einzigartige Spektrum des Flamencotanzes ermöglicht den Akteuren nun auf vielfache Weise die unterschiedlichsten inneren Gefühle auf der Bühne vor Publikum zum Ausdruck zu bringen. Wenn dann am Ende auch das Herz des Zuschauers höher schlägt, ist dieser bereits in den Bann des Flamenco gezogen, löst bei ihm vielleicht Bewunderung und Faszination aus.

Die Aufhellung erfolgte in der rund 60-minütigen Aufführung des Stücks CORAZÓN FLAMENCO, der neuesten choreografischem Arbeit von Rosa Martínez, die auch die Inszenierung gestaltete. Die Protagonisten zeigten mit viel Herz und Passion in unterschiedlichsten Formationen besonders geliebte Tanzchoreofrafien zu Flamencostilen wie beispielsweise Alegrías, Garrotín, Bulerías, Tangos, Fandangos und Taranto. Am Ende der Aufführung stellten die beteiligten Tänzerinnen der verschiedenen Formationen nach und nach ihre Flamenco-Tanzschuhe im Zentrum der Bühne ab und erzeugten damit ein finales Bühnenbild mit bleibendem Eindruck. Dafür und natürlich auch für die gezeigte tänzerische Leistung ernteten sie erneut viel Beifall.

Zudem gab es am Schluß als Dank noch Blumensträuße für Rosa Martínez. Sie bedankte sich bei den Zuschauern und mit einer überraschenden Ansprache sowie herzlichen Umarmung bei Carmen Valdés, weil die Tänzerin, was dieser nicht bewußt schien, in diesem Jahr bereits 10 Jahre im Tanzstudio La Fragua aktiv und diesem nach wie vor treu verbunden sei.

In gut gelaunter Rund ging die Fiesta nach der Vorstellung von CORAZÓN FLAMENCO mit echten Aficionados weiter. Man freute sich einfach über das soeben Erlebte und brachte dies zum Ausdruck. Gemäß dem Publikumsfeedback ist es Rosa Martinez und ihren mitwirkenden Schülern - bei denen sie sich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bedankt - wieder einmal gelungen, einen variantenreichen wie bewegenden Flamencoabend zu gestalten.

Link-Tipp: • Fotos zu CORAZÓN FLAMENCO ›

Flamenco-Gastspiel IMPROVISAO

Farruquito y Compañía im tanzhaus nrw – Düsseldorf

Deutsche Erstaufführung am 14.10 & 15.10.17 – Review & Fotos von Boris de Bonn

Titelfoto zu "Improvisao" mit Farruquito im tanzhaus nrw 2017 / Colo-Foto by Boris de Bonn
Farruquito 2017 im tanzhaus nrw / Zur Vergrößerung anklicken!

Der weltbekannte Flamenco-Tänzer Farruquito (Juan Manuel Montoya Fernández) aus Sevilla gastierte nach 2016 zum zweiten Mal im tanzhaus nrw Düsseldorf.

Mit einem hochkarätig besetztem Ensemble präsentierte der Ausnahmetänzer an zwei Konzertabenden in deutscher Erstaufführung das Bühnenstück IMPROVISAO, mit dem er schon seit längerer Zeit auf Welttournee ist. Stationen seiner bisherigen Tour waren u. a. Spanien, die USA und England. Nach Deutschland ging es für das Ensemble in die Niederlande.

Zur Kompanie gehörten die Flamenco-Künstler Pepe de Pura, Mari Vizárraga, Antonio Villar (Gesang), der Gitarrist José Gálvez und der Perkussionist Antonio Moreno, besser bekannt unter dem Künstlernamen Polito.

IMPROVISAO ist im Flamenco-andaluz Dialekt das hochspanische Wort für „improvisado“, zu Deutsch „improvisiert“. Die Improvisation ist nach Farruquitos eigenen Worten der Protagonist der Aufführung ohne jegliche Verstellung und die Musiker sind das Zentrum der künstlerischen Kreation. Mit totaler Freiheit ausgestattet werde jeder Konzertabend verschieden sein. 

Den Zuschauer erwartete jedenfalls ein rund 70-minütiges, facettenreiches Flamenco-Spektakel mit dem berühmtesten Vertreter des sogn. baile gitano: traditionsbedacht, rein, ungestüm, kraftvoll, gepaart mit filigranster und schnellster Fußtechnik. Der Tänzer versteht es einfach die Zuschauer mit seiner unvergleichen Art und Weise in seinen Bann zu ziehen. Seine Tänze por Soleá oder Alegrías sind immer wieder sehenswert. Das Fraruquito so brillieren kann hat er auch seinen großartigen Ensemble-Kollegen zu verdanken. Insgesamt wirkte das Ensemble sehr gut aufgelegt und inspiriert. Dies zeigte sich auch beim ausgiebigen Fin de Fiesta, wo zur Überraschung der Zuschauer Farruquito auch noch zur Gitarre griff und zeigte, dass er mit diesem Musikinstrument ebenfalls umzugehen weiß.

Flamenco-Tanzaktive konnten sich zusätzlich freuen, denn Farruquito gab an beiden Aufführungstagen einen Tanzworkshop für Fortgeschrittene bis Profis, der von Pepe de Pura und José Gálvez begleitet wurde. Susanne Zellinger hielt zudem am Samstag ein Einführungsgespräch: „Los Farrucos - eine Legende“ und nach dem zweiten Konzertabend führte sie mit den gut aufgelegten Künstlern ein unterhaltsames wie informatives Interview für das im tanzhaus Foyer anwesende Publikum.

Mehr Infos, Eintrittskarten, Workshop-Anmeldungen gab es beim tanzhaus nrw .

Anmerkung: La Fragua-Schüler erhielten 20% Nachlass auf die Konzert-Eintrittspreise.

Nachfolgend einige Schwarz/Weiß-Impressionen zu IMPROVISAO von und mit Farruquito im tanzhaus nrw, festgehalten von Boris de Bonn.

Hinweis: Zum Start der Fotoschau sowie Fotos zur Vergrößerung anklicken!

Review & Fotos: Flamenco-Bühnenstück ÉPOCA – Noche Flamenca 2014

Titelfoto zum Famenco-Bühnenstück Época von/mit den Flamenco-Tänzerinnen Rosa Martínez & Simi / Colorkey-Foto by Boris de Bonn

Am 17. Mai 2014 fand im Bonner Tanzstudio La Fragua für alle Flamenco- und Tanzbegeisterte eine sehr bewegende wie kreative Noche Flamenca statt.

Gegebener Anlass:

die deutsche Uraufführung des neuen Flamenco-Bühnenstücks ÉPOCA von Rosa Martínez › und Simi.

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Synopse: Alles ist miteinander verwoben, ist in Bewegung, verändert und entwickelt sich. Das Neue wurzelt immer im Alten, was auch den Flamenco kennzeichnet.
In dem Bühnenstück Época führen die Tänzerinnen Rosa Martínez und Simi durch ein Jahrhundert der Flamenco-Kunst. Ausgehend von den letzten zwei Jahrzehnten des Goldenen Zeitalters Anfang des 20. Jahrhunderts, das die cafés cantantes und hervorragende Künstler hervorbrachte, führt das Stück über die jazzig, bunte Welt der 70er Jahre hinein in die heutige Zeit. Das Bühnenwerk stellt unterschiedliche Interpretationsformen des Flamenco dar, zeigt anschaulich Verbindungen und Entwicklungen dieser Kunstform auf. Época ist facettenreich, verknüpt spannend und unterhaltsam Tradition mit Moderne, ist eine Hommage auf den Flamenco.

ÉPOCA: Ein bilderreiches Bühnenwerk für alle Tanzbegeisterte. Eine Zeitreise durch drei bewegte und prägende Epochen des Flamenco.

Resümee des Premiereabends: Stürmischer Applaus und viel Lob im Nachhinein von den Zuschauern des ideenreichen sowie anspruchsvollen Programms. In über 70 Minuten Aufführung zeigten die beiden Protagonisten Rosa Martínez und Simi an diesem Abend ein komplexes Programm mit viel tänzerischem Vermögen, großartiger Bühnenpräsenz und mit zahlreichen Requisiten sowie einigem technischem Aufwand für die Inszenierung.

Link-Tipps:  • Fotos zur ÉPOCA-Uraufführung ›
 • Video-Trailer zu ÉPOCA ›

Tanzwettbewerb: 23. Duisburger Tanztage mit Tanzstudio La Fragua

Erfolg auf ganzer Linie für Ibérico, Chicas Flamencas, Rosa Martínez und Simi!

Beim Tanzwettwerb der 23. Duisburger Tanztage (01. – 25.03.2012) waren die Teilnehmer des Tanzstudio La Fragua gleich mehrfach erfolgreich und wurden mit Preisen geehrt:

Die Flamenco & Flokloregruppe Ibérico erreichte mit einem Guajira-Tanz mit Abanico (Fächer) den 1. Platz und wurde zu den Siegern der Sparte „Oriental & Folklore“ erklärt.

Die Chicas Flamencas, die sich in der Vorrunde gleich für das Finale qualifizierten, belegten mit einer Cantiñas (Alegrías), getanzt mit Bata de cola (Tanzkleidschleppe) den 2. Platz in der gleichen Sparte.

Beide Flamencogruppen setzen sich damit gegen 45 weitere Gruppen, die in dieser Sparte angetreten waren, mit ihren von Rosa Martínez kreierten Tanzchoreografien durch.
Nach 2009 ist dies der zweite Spartensieg einer Flamenco-Tanzgruppe des Tanzstudio La Fragua. Damals holten die Chicas Flamencas mit einer Farruca › gleich bei der ersten Wettbewerbsteilnahme den 1. Platz in der Sparte „Oriental & Folklore“.

Gekrönt wurde der Erfolg durch die beiden Dozenten vom Tanzstudio La Fragua: Rosa Martínez › und Simi ›. Die als Duo mit „Modern Flamenco/Bulerías“ angetretenen Flamenco-Profi-Tänzerinnen, belegten – neben dem Solotänzer Nils Freyer – den 1. Platz in der Kategorie „High Level“. Beiden Kontrahenten vergab die Jury erstmals in der Wettbewerbsgeschichte jeweils die Höchstpunktzahl (100%) und erklärte diese außerdem zu den Gesamtsiegern der Duisburger Tanztage 2012.
Bereits im Halbfinale der Erwachsenen erreichten die beiden Flamenco-Tänzerinnen mit 92% der Jurybewertung den Höchstwert des Abends. (Quelle: Duisburger Tanztage )

Link-Tipps:  • Videos von unseren Siegern bei den 23. Duisburger Tanztage ›
 • Pressestimmen zu den Gesamtsiegern 23. Duisburger Tanztage ›